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Projekte
PolyIC ist in verschiedenen Projekten aktiv, unter anderem für das Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF) und die Europäische Union.
Im Bereich Technologie hat PolyIC folgende Projekte:
MaDriX
Die Unternehmen PolyIC, BASF, Evonik Industries, Elantas Beck und Siemens haben ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt mit dem Namen "MaDriX" gestartet. Mit diesem Projekt wird die Entwicklung leistungsfähigerer gedruckter Funketiketten (Radio Frequency Identification, RFID) vorangetrieben.
Bei dem für drei Jahre geplanten Gemeinschaftsprojekt (Start: Oktober 2007) hat PolyIC die Konsortialführerschaft. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro, an denen sich das BMBF mit rund acht Millionen Euro beteiligt. Das Projekt wird im 5. Rahmenprogramm "Schlüsseltechnologien - Forschung für Innovationen Bereich Kommunikationstechnologie" des BMBFs gefördert. Projektträger ist das DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Mit "MaDriX" sichern die beteiligten Unternehmen zusammen mit dem Bundesministerium die derzeit führende Position des Forschungsstandorts Deutschland im Bereich der gedruckten Elektronik.
Im Bereich Anwendungen hat PolyIC folgende Projekte:
Projekt ORICLA
Die Unternehmen und Forschungsinstitute PolyIC, Evonik Industries, TNO und IMEC haben ein von der EU im Rahmen des Förderprogramms
FP7 (IST) gefördertes Projekt mit Namen "ORICLA" im Januar 2010 gestartet.
Mit diesem Projekt wird die Entwicklung leistungsfähigerer gedruckter Funketiketten (Radio Frequency Identification, RFID) für
Massenanwendungen vorangetrieben.
Das Förderprojekt ORICLA wird weltweit einen Maßstab für die
Leistungsfähigkeit von RFID mit organischer Elektronik, die auf großflächigen Substraten realisiert werden, setzen. RFID ist eine wichtige
Technologie, beispielsweise in der Logistik, um einen Code zur Identifizierung per Funk (bei Hochfrequenz "HF" und Ultrahochfrequenz "UHF")
zwischen einem Transponder und einem Lesegerät zu übertragen. Das Electronic Product Code (EPC)-Protokoll wurde für den Einsatz von RFID in
hochvolumigen Prozessen in der Logistik entwickelt. EPC-Tags sind heutzutage gängig in der Palettenidentifizierung und werden in Zukunft auch
für Verpackungen und einzelne Artikel genutzt werden. Die heutigen gedruckten RFID-Tags sind in ihrer Leistung begrenzt und unterstützen
noch nicht das EPC-Protokoll.
Die ORICLA-Partner werden neue Technologien für flexible Chips realisieren,
welche auf komplementärer Logik mit organischen und anorganischen Halbleitern basieren. Die dabei genutzten Verfahren haben das Potential zu
einer Hochskalierung und ermöglichen damit das erforderliche Volumen. Dieser Ansatz ermöglicht flexible Chip-Demonstratoren und Tags mit
einer EPC-ähnlichen Leistung.
PolyIC ist das erste Unternehmen, das RFID-Tags zeigte, die im Rolle-zu-Rolle Druckverfahren hergestellt wurden, und wird in diesem
Projekt die Leistungsfähigkeit der Elektronik anhand der Marktbedürfnisse analysieren und die Einbettung der Tags in die notwendige
Infrastruktur entwickeln.
EVONIK entwickelt einzigartige anorganische Halbleitermaterialien für die elektronischen Chips.
IMEC und TNO stellten kürzlich einen flexiblen Chip mit einem Speicher von 128 Bit vor sowie präsentierten einen UHF-Gleichrichter auf
großflächigem Substrat und werden im Projekt die Entwicklung und Realisierung der Schaltungen umsetzen.
Projekt Polytos (OSS1) des Spitzenclusters Rhein-Neckar
Die Unternehmen Merck KGaA (Darmstadt, Konsortialführer), BASF SE (Ludwigshafen), SAP AG (Walldorf), Pepperl+Fuchs GmbH (Mannheim), Robert Bosch GmbH (Stuttgart) sowie die Universität Heidelberg, die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Mannheim haben ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt mit dem Namen "Polytos" gestartet.
Ziel des Projektes Polytos (OSS1) im Rahmen des Spitzenclusters Rhein-Neckar "Forum Organic Electronics" ist die Entwicklung von Sensorschaltungen basierend auf organischen Elektronikbauteilen. Dies beinhaltet die Entwicklung neuer Konzepte und Herstellungsverfahren für gedruckte organische Schaltungen mit Zusatzfunktionen (z.B. Sensoren) für Anwendungen im Verpackungs-, Konsumer- und Textilbereich. Diese Systeme werden auch als Smart Labels, Smart Tags oder auch als Smart Objects bezeichnet. Im Rahmen des Teilvorhabens "Organische Schaltungen mit Sensorik" entwickelt PolyIC organisch basierte integrierte Schaltungen sowie druckbare Sensorelemente zur Erkennung von Schwellwerten wichtiger externer Parameter wie Temperatur oder Feuchtigkeit.
Die Verbundpartner streben die Fertigstellung erster grundlegender Prototypen nach drei Jahren an. Die Gesamtkosten für Polytos erreichen rund 15,1 Mio. Der Eigenanteil der Industriekosten beträgt rund 7,3 Mio.
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