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Gedruckte Elektronik
Die Polymerelektronik wird auf Polyesterfolien, die sehr dünn und flexibel
sind, in mehreren Schichten aufgedruckt. Dabei werden verschiedene Polymere und Druckverfahren verwendet.
Durch die Verarbeitung auf Druckmaschinen ist die Herstellung von großen Flächen möglich. Aufgrund des günstigen Preises im Vergleich zu herkömmlicher Elektronik kann die Polymerelektronik auch für Einwegprodukte genutzt werden.
PolyIC setzt hierbei konsequent auf kontinuierliche Druckverfahren, die es erlauben, in hohen Volumina preiswerte Elektronik zu realisieren. Diese Verfahren basieren im Wesentlichen auf den bekannten Druckprozessen wie:
- Flexodruck: ein Hochdruckverfahren, das speziell zum Bedrucken von Kunststoffsubstraten geeignet ist
- Offsetdruck: ein Flachdruck, der eine hohe Auflösung ermöglicht
- Gravurdruck: ein Tiefdruckverfahren, das hohe Volumina und den Einsatz organischer Lösungsmittel ermöglicht
- Rotationssiebdruck: ein Verfahren, das hohe Schichtdicken ermöglicht
- Beschichtungsverfahren: verschiedene Verfahren, um homogene, dünne Schichten aufzubringen
Diese Verfahren müssen natürlich den besonderen Anforderungen der Polymerelektronik angepasst werden, da einerseits sehr hohe Auflösungen, hohe Reinheit sowie hohe Passgenauigkeit verlangt werden. Andererseits werden anstelle von konventionellen Druckfarben nun die speziellen Polymerlösungen eingesetzt, die nur bedingt an die Verfahren angepasst werden können, um neben einem guten Druckbild auch die elektrische Funktion zu gewährleisten.
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